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Neuer WordPress-Editor steht vor der Tür

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Für das beliebteste Content-Management-System (CMS) der Welt stehen grosse Neuerungen an. Mit dem «Gutenberg» getauften Projekt schickt sich die Entwickler-Community hinter WordPress an, das Nutzererlebnis auf eine neue Ebene zu hieven. Technisch weniger versierten Benutzern soll der Umgang mit dem CMS einfacher gemacht werden.

Gutenberg klopft an: WordPress-Editor der Zukunft

Revolution im Buchdruck in WordPress

Johannes Gutenberg gilt als Erfinder des modernen Buchdrucks, dem Schlüsselelement der Renaissance, die den Umbruch vom Mittelalter in die Neuzeit prägte. Ein ganz schön ambitiöser Name also, den sich die WordPress-Entwickler da ausgedacht haben. Wer die Entwicklungen um Gutenberg ein wenig verfolgt hat, merkt schnell: Das Projekt schlägt Wellen. Und so ist der gewählte Name durchaus passend. Die Bedienung von WordPress wird Gutenberg auf jeden Fall revolutionieren.

Meine Strasse, mein Zuhause, mein Block

In Gutenberg dreht sich alles um Blöcke, jeder Inhaltstyp wird mit dem neuen Editor zu einem eigenen Block. Damit lassen sich in einfacher Weise ansehnliche Layouts bauen. Die bisher vielen verschiedenen Methoden, WordPress dem eigenen Gusto anzupassen, verschwinden. Das wird WordPress gerade für Einsteiger noch attraktiver machen. Für eingefleischte WordPress-Experten ist mit Gutenberg unter Umständen jedoch ein Umdenken nötigt. Klar ist: Gutenberg hievt WordPress in Sachen User-Interface auf ein neues Level. Im Kampf um Marktanteile unter den Content-Management-Systemen sicher nicht die schlechteste Neuerung.

Galerie-Block in Gutenberg

Schrittweise Einführung

Projekt Gutenberg wird rasant vorangetrieben. Die Sorgen bei Entwicklern und Webdesignern sind gross, dass ihre Kreationen mit dem neuen Editor nicht mehr funktionieren werden. Deshalb soll Gutenberg den Weg in die WordPress-Oberfläche schrittweise finden. In einem kürzlich erschienenen Blogbeitrag erklärt das Projekt-Team, welche Schritte in den kommenden Monaten geplant sind.

Mit der kommenden WordPress-Version 4.9.8, die voraussichtlich Ende Juli 2018 erscheinen wird, wird ein sogenannter «Callout» Einzug halten. Der bei der Anmeldung in die Administrationsoberfläche sichtbare Hinweis wird Nutzer dazu einladen, Gutenberg auszuprobieren. Bis Gutenberg zum Standard-Editor von WordPress wird, geschieht die Entwicklung und Nutzung nämlich in Form eines Plugins. Perfekt, um bestehende Web-Projekte für den neuen Editor fit zu machen.

So wird der Gutenberg-Hinweis voraussichtlich aussehen. (Quelle: WordPress-Trac)

So wird der Gutenberg-Hinweis voraussichtlich aussehen. (Quelle: WordPress-Trac)

Gutenberg macht optisch eine sehr gute Figur. Haben Sie auch Lust bekommen, den neuen Editor bereits jetzt auszuprobieren? Das Gutenberg-Plugin steht im offiziellen Plugin-Verzeichnis zum Download bereit. Umfassende Informationen zum Projekt finden Sie ausserdem auf wordpress.org/gutenberg und im Gutenberg-Handbuch.

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